Navigation:  Detailerklärungen >

Vorlagen für AutoAufgaben

Drucken Zurück blätternNach obenWeiter blättern

Grundlagen:

AutoAufgaben sind ein Feature für fortgeschrittene Benutzer, die Easy2Sync auf einer großen Anzahl von PCs betreiben möchten. Dieses Feature erlaubt einen bestimmten Rahmen für neue Aufgaben zu definieren und sofern eine neue PST-Datei auf der Festplatte angelegt wird, diese automatisch mit einer neuen Easy2Sync Aufgabe zu behandeln.

 

Anlegen:

Verwenden Sie den Menüpunkt "Vorlage für AutoAufgaben" im Menü um eine neue AutoAufgabe anzulegen. Easy2Sync erkennt AutoAufgaben daran, dass ihr Name mit "[Vorlage: AutoAufgabe]" beginnt. Wird eine solche Aufgabe automatisch oder manuell gestartet, dann wird keine Synchronisation eingeleitet, sondern Easy2Sync sucht gemäß den Informationen in dieser Aufgabe nach PST-Dateien, die noch von keiner anderen Aufgabe abgedeckt werden.

Findet Easy2Sync eine solche Datei, dann legt es eine Kopie der AutoAufgabe an und paßt die Pfade entsprechend an die PST-Datei an. Dadurch kann man viele Eigenschaften der späteren Aufgaben (z.B. den Aufgabentyp oder Ausnahmen) mit der Vorlage definieren.

 

Pfade:

Die Pfade der AutoAufgabe definieren wo nach neuen PST-Dateien gesucht werden soll und was die zweite Datei ist. Eine AutoAufgabe darf keine Profile verwenden, sondern muss PST-Dateien als Typ für beide Speicherorte haben.

 

Der Pfad des ersten Speicherortes definiert wo nach neuen PST-Dateien gesucht wird. Er muss auf "___", "..." oder "*.pst" enden. Endet der Speicherort auf "___" oder "...", dann werden auch die Unterverzeichnisse durchsucht. Bei "..." wird eine entsprechende Verzeichnisstruktur auf der Zielseite hergestellt. Bei "___" werden alle PST-Dateien direkt im Zielverzeichnis gespeichert, der Dateiname enthält dann die durch Unterstriche getrennten Ordnernamen. Endet der Speicherort auf "*.pst", dann werden keine Unterverzeichnisse durchsucht.

 

Beispiele für den ersten Speicherort:

c:\my files\Outlook\___
c:\my files\Outlook\...
c:\my files\Outlook\*.pst

 

Der zweite Speicherort muss eine existierende PST-Datei inkl. Pfad angeben. Diese Datei dient als Vorlage für neue PST-Dateien und definiert zugleich den Pfad wo die neuen PST-Dateien hinsynchronisiert werden. Beispiel für den zweiten Speicherort:

x:\backups\template.pst

 

Eine AutoAufgabe geht immer davon aus, dass nur die erste der beiden miteinander zu synchronisieren Dateien bereits existiert. Die zweite Datei wird automatisch neu angelegt. Falls die neu gefundene PST-Datei nicht von Outlook geöffnet (also nicht gesperrt) ist, wird eine Binärkopie im Pfad des zweiten Speicherortes angelegt. Der Dateiname der für den zweiten Speicherort angegeben wurde, wird in diesem Fall ignoriert und nur der Pfad wird beachtet. Falls die neu gefundene Datei hingegen gesperrt ist, wird eine Kopie der Datei des zweiten Speicherortes gemacht und für die Aufgabe verwendet. So oder so entsteht in dem Verzeichnis, dass der zweite Speicherort definiert eine neue PST-Datei. Ihr Name wird dabei aus Pfad und Dateinamen der neu gefundenen PST-Datei abgeleitet.

 

Automatisierung:

Die neue Aufgabe erhält auch die Einstellungen für den Automatischen Start von der AutoAufgabe. Wird die AutoAufgabe täglich um 13:00 gestartet, dann gilt dies auch für die erzeugten Kopieren. Dies ist ungünstig, wenn Sie mehrere PST-Dateien haben. Es wird daher empfohlen AutoAufgaben in Kombination mit Aufgabensammlungen zu verwenden.

 

Aufgabensammlungen:

Jedes Mal wenn eine AutoAufgabe eine Kopie von sich anlegt, wird geprüft ob es eine Aufgabensammlung gibt, die das Wort "AutoAufgabe" im Namen enthält. Ist dies der Fall, dann wird die neue Aufgabe automatisch der Aufgabensammlung hinzugefügt und bestehende Angaben zum automatischen Start aus der neuen Aufgabe entfernt. Die neue Aufgabe wird dadurch nicht mehr zeitgleich mit der AutoAufgabe gestartet, sondern immer so wie es die Aufgabensammlung definiert. Hinzu kommt, dass eine Aufgabensammlung problemlos mehrere Aufgaben enthalten kann und diese einfach hintereinander abarbeitet.

 

Komplettes Beispiel:

Die PST-Dateien Ihrer Anwender liegen in einem nicht näher bekannten Unterverzeichnis von "c:\eigene Dateien". Jeder Anwender soll automatisch um 12:30 Sicherheitskopien nach "x:\backup" anlegen (ein benuterspezifisches Netzlaufwerk). Geben Sie wie folgt vor:

1.Legen Sie eine neue AutoAufgabe mit dem Namen "[Vorlage: AutoAufgabe]" an
2.Ändern Sie den Aufgabentyp auf "Kopieren".
3.Geben Sie für den ersten Speicherort "c:\eigene Dateien\..." an
4.Geben Sie für den zweiten Speicherort "x:\backup\template.pst" an
5.Konfigurieren Sie einen automatischen Start um 12:00. So bleibt genügend Vorlauf zur eigentlichen Synchronisierung.
6.Schließen die die Aufgabe mit OK.
7.Legen Sie eine neue (leere) Aufgabensammlung mit dem Namen "Alle AutoAufgaben" an.
8.Konfigurieren Sie einen automatischen Start um 12:30.
9.Schließen die die Aufgabensammlung mit OK.
10.Konfigurieren Sie in den Optionen die Rückfragen nach Ihrem persönlichen Bedarf.
11.Legen Sie mit Outlook eine leere PST-Datei "x:\backup\template.pst" an. Sie darf nicht von Outlook verwendet werden.

 


Page url: This page · Outlook sync